Veranstaltungen Architekturwandern 2018

Architekturwandern 2018

    Hochparterre führt ein- und mehrtägige Architekturwanderungen durch. Wir wandern in kleinen Gruppen durch Orte und Landschaften, die unsere Wanderleiter kennen. 



    Im Stadtdorf Landquart

    Landquart ist eines der jüngsten Dörfer der Schweiz und wuchs innert eines Jahrhunderts zu einer Kleinstadt – Eisenbahn, Industrie, Lagerhallen und Bürohäuser prägen den Ort; aber auch wichtige Schulen wie der Plantahof und Wohnbauten für Arbeiter. Dieses eigenartige Stadtdorf besichtigen wir: welche Architektur ist ihm angemessen worden? Die Wanderung geht vom potemkinschen Einkaufsdorf «Landquart Fashion Outlet» zum mit Architekturpreisen ausgezeichneten Zentrum für Betagte und Kinder der Architekten Joos & Mathys und Schmid Schärer, dann zum Ensemble aus Geschäfts- und Wohnhäusern von Bearth & Deplazes, weiter zu ein paar Schmuckstücken anonymer Architektur und schliesslich zum «Russhof», wo für die landwirtschaftliche Schule eine Promenade zeitgenössischer Architektur entstanden ist – aus Stallbauten, Schulgebäuden und jüngst dem Hörsaal von Valerio Olgiati. Den Schlussstein setzt der Besuch in einem der eigenartigsten Einkaufszentren der Schweiz – der Shopping Mall von Domenig Architekten.

    Datum: Samstag, 6. Oktober 2018
    Anmeldeschluss: Die Wanderung ist ausgebucht.




    Bauen für Touristen: Bürgenstock und Rigi

    Unsere Berge sind Sehnsuchtsorte. Auf zwei besonderen Tourismus-Bergen, dem Bürgenstock und der Rigi, schauen wir uns Bahnen und Hotels, Bäder und Chalets an.
    Wir nähern uns dem Bürgenstock – wie die ersten Gäste 1873 – von der Rückseite. Mit der Bürgenstockbahn, dem Felsenweg und dem Hametschwandlift wurde nicht nur in Meisterleistungen der Ingenieurskunst, sondern auch in touristische Attraktionen investiert. Mit architektonischen Innovationen lockte auch Fritz Frey, Hausherr auf dem Bürgenstock ab 1953, viele Gäste auf den Berg. Als der Betrieb dann doch einschlief, lies er sich erst wiederbeleben, als Katar das Ressort mit frischem Geld ergänzte und aufpolierte. Wir schauen uns den neuen Glanz und die Spuren früherer Hoteliers auch von innen an, bevor wir den Bürgenstock verlassen und nach Vitznau übersetzen, wo wir im historischen Hotel «Terrasse am See» stilgerecht nächtigen.
    Mit der Rigibahn ging 1871 die erste Bergbahn Europas in Betrieb. Heute befördert sie Touristen aus aller Welt auf die Königin der Berge. Das neue Thermalbad von Mario Botta zieht die Massen an. Auch wir nutzen die Bahn für den Aufstieg, wandern dann aber auf einem stillgelegten Eisenbahntrassee abseits der Touristenströme und besichtigen wegweisende Ferien-Chalets namhafter Architekten, die ihre Werke geschickt in die Umgebung eingebettet haben. Für uns öffnen sich die Türen dieser charmanten Schmuckstückchen der Architektur.

    Datum: Samstag und Sonntag, 27. und 28. Oktober 2018
    Dauer: Zwei Tage
    Treffpunkt: Samstag, 8:57 Uhr, S4, ab Luzern, Gleis 14
    Ende: Sonntag, 16:00 Uhr, Rigi Kaltbad (wer will, kann den Tag im Thermalbad ausklingen lassen)
    Preis: Fr. 660.– (Fr. 790.– ohne Abo)

    Im Preis inbegriffen: Zweitägige Architektur-Wanderleitung, Mittagessen am Samstag, Übernachtung im Doppelzimmer im Hotel Terrasse am See, Abendessen, Frühstück, Lunch am Sonntag, Hametschwandlift, Bürgenstockbahn, Schiffsreise, Tageskarte Rigibahn, Kurtaxen, Mehrwertsteuer
    Zuschlag: Im Einzelzimmer: Fr. 50.–
    Auf eigene Kosten: Anreise bis Obbürgen Abzw. Trogen, Rückreise ab Fuss der Rigi, Getränke in Restaurants, Badeintritt
    Anforderung: Einfache Wanderungen, 1 bis 3 Stunden pro Tag. Die Tour findet bei jedem Wetter statt, je nach Bedingungen passen wir aber das Programm an.
    Teilnehmer: Mindestens 10, höchstens 18
    Wanderleitung: Miguel Garcia, Historiker, und Ivo Bösch, Architekt, Redaktor Hochparterre, Wanderleiter
    Anmeldeschluss: 27. September 2018


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